Zurück nach Queensland

19.- 23.09.2013

Parkplatzversteck im ersten Stock

Parkplatzversteck im ersten Stock

Melbourne nimmt uns sehr bald nach unserem Eintreffen buchstäblich gefangen – wir stehen im Stau. Doch Navi sei Dank können wir einen gut verstecken Supermarktparkplatz für unser Gefährt ausfindig machen, und bei Kaffe und Kuchen den prasselnden Regenschauern entkommen.

das alte ...

das alte …

Zwar hält sich der Regen in den nächsten beiden Tagen in Grenzen, doch die wirklich kalten Temperaturen lassen uns abends in der Wohnung selbst in langen Hosen und Jacken noch frieren. So haben wir uns das wirklich nicht vorgestellt, als wir, schwitzend und von Fliegen umgeben, im heißen Outback sehnsüchtig an Melbourne gedacht haben.

...und das moderne Melbourne

…und das moderne Melbourne

Doch die zweitgrößte Stadt am australischen Kontinent hat auch eine andere Seite. Wunderschöne alte Häuser, Museen und Kirchen lassen uns fast vergessen, dass wir nicht in Europa sind. Für Touristen gibt es eine kostenlose Oldtimer-Ringtram, die ihre Passagiere mit geschichtlichen Hintergründen der Gebäude und den neuesten Veranstaltungstipps versorgt.

auch hier ist es Frühling

auch hier ist es Frühling

Wir lassen uns von Metro, Bus und Tram kreuz und quer durch die Stadt kutschieren und sind von der Vielfalt der öffentlichen Verkehrsmittel überrascht. Das ist in Australien nicht üblich. Wir besuchen den botanischen Garten, ein riesiges Kriegerdenkmal mit wunderbarer Aussicht und wie in vielen anderen Kirchen auf unserer Reise, zünde ich auch in der Melbourner St. Patrick Kathedrale eine Kerze an.

die Stadt liegt uns zu Füßen

die Stadt liegt uns zu Füßen

Doch so interessant diese Stadt auch ist – uns erfasst nach drei Tagen in der Kälte – das bereits bekannte „Zugvogelsyndrom“ und so packen wir unsere sieben Sachen und fliehen, der Wärme entgegen.

Pausenzeit

Pausenzeit

Doch so ganz schnell muss es jetzt doch nicht gehen. Narrabri eine Stadt, die wegen des wunderbaren Hochglanzprospektes in der Touristinfo unsere Aufmerksamkeit geweckt hat, wird unser erster Zwischenstopp an Weg nach Norden.

Narrabri ..

Narrabri ..

Das Wetter ist schöner und wärmer, doch der Spaziergang zum Stadtzentrum ist eher enttäuschend. Nicht, dass wir viel Trubel am Sonntagnachmittag erwartet hätten, aber auf die totale Leere waren wir auch nicht vorbereitet.

... muss man besuchen

… muss man besuchen

Doch eigentlich sind wir hergekommen um den nahen Mount Kaputar Nationalpark einen Besuch abzustatten. Der 1.510 m hohe Mt. Kaputar, dem der Park seinen Namen verdankt, war bis vor 17-20 Mio. Jahren ein aktiver Vulkan. Die hier wachsenden Bäume und Pflanzen zeugen von der Fruchtbarkeit des ehemaligen Lavabodens.

so schön

so schön

Wir erwandern den „Mr. Kaputar Platau Walk“ der auf einer Art Forststraße durch den Wald führt. Und die wunderschönen Aussichtspunkte machen den eher anspruchslosen Weg wieder wett.

genug für heute

genug für heute

Zurück zum Auto führt der Rundweg bergauf über die Straße und ich bin froh, als wir unser Gefährt wieder erreichen, für heute habe ich genug vom Wandern.
Edi hingegen besucht noch den nahen „Gouverneur“ um auch von diesem Felsen die Aussicht genießen zu können.

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Dann müssen wir uns allerdings langsam wieder auf dem Rückweg machen. Schließlich wollen wir heute noch Moree erreichen – eine kleine Stadt, die als Attraktion eine artesische Quelle besitzt.

Eigenheim ...

Eigenheim …

Zu unserer ganz besonderen Freude können auch wir vom warmen Grundwasser dieser Thermalquelle profitieren. Bietet doch der der von uns ausgewählte Campingplatz nicht nur eine recht günstige „Cabin“, sondern auch 5 Schwimmbäder mit unterschiedlichen Temperaturen zwischen 34 und 39°C.

... mit Swimmingpool

… mit Swimmingpool

So kommen wir in Australien doch noch zum Schwimmen und ich genieße am nächsten Morgen vor dem Frühstück eine „Runde im Pool“.

Australische Baustellenhilfe

Australische Baustellenhilfe

Nicht ganz 600 km legen wir dann am letzten Tag unserer Rundreise durch Australien zurück. Unsere Australischen Freunde Sharon und Bob, die uns am 22.7. herzlich verabschiedet haben, nehmen uns jetzt, zwei Monate später, wieder genauso freundlich bei sich auf.

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